Wir haben die Nachricht erhalten, auf die wir alle gehofft haben: Der Hunnenhoff hat eine 100%ige Zusage für Bodo gegeben! Damit hat er nicht nur einen Platz in Sicherheit, sondern kommt zu den absoluten Experten für Rollstuhlhunde. Wir bereiten nun alles für seine baldige Evakuierung vor.

Zur Homepage vom Hunnenhoff geht es hier.

In einem kurzen Zeitfenster mit stabilem Stromnetz konnte Bodo in der Ukraine umfassend tierärztlich untersucht werden. Er wurde geimpft und für die Ausreise vorbereitet.

Die Bluttests brachten allerdings neue Herausforderungen: Bodo leidet an Herzwürmern und Diabetes. Zudem wurde er bereits kastriert, um direkt in die Hundegruppe auf dem Hunnenhoff integriert werden zu können. Bodo hat alle Behandlungen und die Narkose unglaublich tapfer gemeistert.

Vor der Reise wurde Bodo noch schöner gemacht.

Bodos Reise war an Dramatik kaum zu überbieten. Da die Straßen wegen des Krieges gesperrt waren, saß der ursprüngliche Transport fest. Doch Bodo hatte Schutzengel in Uniform: Das Militär nahm ihn persönlich mit! Im geschützten Konvoi gelangte er sicher bis nach Odessa und wurde dort an den Fahrer übergeben, der ihn über Rumänien nach Deutschland brachte.

Bodo ist in Dresden angekommen. Er hat erstmal ordentlich gegessen und sich ausgeschlafen.

Das Wunder ist vollbracht! Nach dieser unglaublichen Odyssee ist Bodo heute Vormittag endlich in seinem „Zuhause für immer“, dem Hunnenhoff in Schneverdingen, eingezogen. Dort wurde er bereits sehnsüchtig erwartet und startet nun direkt im Rolli seine medizinische Behandlung und Therapie.

Dank eurer überwältigenden Spendenbereitschaft hat Bodo ein „Sparbuch“ mit 4.000,– € in seinem kleinen Köfferchen. Damit sind sein neuer Rollstuhl, die Behandlung der Herzwürmer und sein Diabetes-Management finanziell komplett abgesichert.

Schaut euch hier das Video von Bodos ersten Schritten in der Freiheit an:

💕💕💕💕💕💕💕💕💕💕💕💕💕💕💕💕💕💕💕

Liebe Tierfreunde,

wir brauchen eure Hilfe für einen ganz besonderen Überlebenden: Bodo.

Bodo ist ein etwa 3-4 Jahre junger Jack Russell Terrier, dessen Schicksal uns zutiefst bewegt.

Das Blutbad im Tierheim

Bodo stammt aus dem Tierheim in der Nähe von Saporischschja, das am 6. Februar Ziel eines grausamen Drohnenangriffs wurde. Während viele seiner Artgenossen diesen Angriff nicht überlebten, wurde Bodo von ukrainischen Tierschützern aus den Trümmern evakuiert. Er ist dem Tod nur knapp entkommen. Wer mehr über die Hintergründe dieses schrecklichen Ereignisses lesen möchte, findet hier einen Bericht: https://wamiz.de/neuigkeiten/194378/der-tod-kam-um-4-30-uhr-putins-drohnen-richten-blutbad-in-ukrainischem-tierheim-an

Die Spuren der Gewalt

Bodo trägt tiefe Spuren von Gewalt in sich, die weit vor den aktuellen Angriff zurückreichen. Röntgenaufnahmen zeigen mehrere Luftgewehrkugeln in seinem kleinen Körper. Menschen haben ihn als Zielscheibe benutzt. Sein Rückenmark ist auf Höhe des dritten Lendenwirbels durchtrennt. Bodo ist daher hinterhandgelähmt.


Eine erfahrene Tierärztin hat die Röntgenaufnahmen gesichtet: Die Projektile sollten ihn nicht weiter beeinträchtigen, die Knochen sind stabil. Eine Operation ist derzeit wohl nicht erforderlich. Da Bodo jedoch versucht zu laufen und dabei über den Boden rutscht, hat er sich die Beine aufgescheuert. Diese Wunden werden vor Ort so gut versorgt, wie es die Situation zulässt, zeigen aber, wie dringend er Hilfe braucht.


Bodo hat niemandem etwas getan. Er kann nichts für die Kugeln in seinem Körper oder für den Krieg um ihn herum. Er ist schutzlos und auf unsere Hilfe angewiesen. Wir können nicht wiedergutmachen, was Menschen ihm angetan haben, aber wir können jetzt die Verantwortung übernehmen. Bodo kann nicht für sich selbst kämpfen – deshalb müssen wir jetzt für ihn stark sein.


Aktuell verbringt Bodo seine Tage in einer provisorischen Unterkunft nur fünf Kilometer von der ukrainischen Front entfernt. Während um ihn herum die Erde bebt, versucht er sich vorwärtszubewegen. Da es vor Ort keinen Rollwagen für ihn gibt, zieht er seinen gelähmten Hinterkörper über den harten, schmutzigen Boden. Seine Beine sind deshalb blutig gescheuert und offen. Es gibt dort niemanden, der genügend Zeit hat, seine Wunden adäquat zu versorgen oder ihm seine Windeln zu wechseln.

Wir können Bodo nur retten, wenn jemand bereit ist,
ihm ein Zuhause zu schenken!

Bodo ist mit allen Artgenossen verträglich und einfach nur dankbar für jede Zuwendung.

  • Wir suchen Menschen mit Herz und bestenfalls Erfahrung mit Handicap-Hunden.
  • Bodo braucht dringend einen Hunde-Rollwagen, damit er wieder flitzen kann, ohne sich die Beine aufzuscheuern.
  • Nach aktuellem Informationsstand ist ein manuelles Ausdrücken der Blase bei Bodo nicht erforderlich – er benötigt lediglich Unterstützung beim regelmäßigen Windelwechsel.

Wichtig für alle, die helfen möchten: Bitte lasst euch nicht verunsichern, wenn ihr bisher keine Erfahrung mit Handicap-Hunden habt. Wenn ihr Liebe, Zeit und ein großes Verantwortungsbewusstsein mitbringt, lassen wir euch nicht allein. Eine erfahrene Expertin für Rollstuhlhunde steht bereit, um die zukünftige Familie intensiv zu begleiten, alle fachlichen Fragen zu beantworten und euch bei der Versorgung von Bodo beratend zur Seite zu stehen.

Bodo könnte zeitnah über eine polnische Organisation aus dem Kriegsgebiet ausreisen. Alles, was ihm fehlt, ist das Ziel – ein Ort, an dem er sicher ist und geliebt wird. Bodo ist nicht kastriert. Er wartet nur darauf, den harten Boden der Front gegen ein weiches Körbchen tauschen zu dürfen. Wer schenkt diesem kleinen Kerl die Sicherheit, die er so sehr verdient?

Wie ihr Bodo auch ohne Adoption unterstützen könnt: Wir wissen, dass nicht jeder einen Hund wie Bodo bei sich aufnehmen kann. Dennoch könnt ihr seinen Weg in ein schmerzfreies Leben ebnen. Wir haben für Bodo ein zweckgebundenes „Sparbuch“ eingerichtet. Dieses Geld wird ausschließlich für seine Bedürfnisse verwendet – sei es für die Anschaffung seines Rollwagens oder für spätere Tierarztkosten, um seine neue Familie finanziell zu entlasten. Die Verwaltung des Sparbuchs bleibt in unserer Hand, damit jeder Cent dort ankommt, wo Bodo ihn braucht.

Wenn ihr Bodo einen sicheren Start schenken möchtet, freuen wir uns über jede Unterstützung auf folgendes Konto:

Tiernothilfe Leipzig e.V.
Sparkasse Leipzig

IBAN: DE44 8605 5592 1100 6616 18


Spende via PayPal:


Bitte teilt diesen Aufruf großzügig! Jeder Kontakt kann seine Rettung sein.

Bei ernsthaftem Interesse oder Fragen meldet euch bitte direkt unter: Sebastian Telefon: 0173 9702702,  E-Mail: tims@gmx.net

Vielen Dank für eure Hilfe und eure Empathie!