Espi (eigentlich Espirito) hatte keinen schönen Start ins Leben. Auch er kommt aus Rumänien und wurde dort mit seinen Geschwistern viel zu jung, um ohne seine Mama zu sein, in einem Karton vor die Tierheimtür gestellt. Er bekam ganz schlimm Parvo und mehr als ein Mal ist er dem Tod dabei von der Schippe gesprungen. Im Anschluss daran bekam er eine schlimme Nekrose und hatte in Folge dessen einen offenen Rücken.

Durch viel liebevolle Pflege und seinen eisernen Willen hat er sich immer wieder ins Leben zurück gekämpft. Eigentlich kam er nur als Pflegehund, mit zu der Zeit noch sehr schlechten Blutwerten und der Möglichkeit, dass Leber und Niere geschädigt sind. Mit Hilfe von sehr guten Tierärzten und hochwertigem Futter ist aus ihm aber ein großer Bursche geworden. Mit knapp einem Jahr bekam er einen Chip im Ellbogen, das ist eine kleine Knochenabsplitterung, die operativ entfernt werden muss, da der Körper das Stückchen Knochen nicht selbst abbauen kann.

Auch das hat er erfolgreich hinter sich gebracht. Nachdem er dann fast ein Jahr als Pflegehund da war und sowieso nicht ein ernstzunehmender Interessent da war, durfte er bleiben. Er war ja inzwischen so oder so der absolute Rückhalt für seine unsichere Scuddy geworden. Vermutlich genetisch bedingt ist leider inzwischen auch bei ihm Arthrose im Ellbogen festgestellt worden. Aber auch für ihn werden wir unser bestes geben, ihn möglichst lang mobil zu halten. Gute Erfahrungen machen wir gerade mit CBD-Öl 🙂

Sein großer Freund hier am Hof ist der Kasi. Wenn er ihn sieht, rennt er gleich zu ihm und leckt ihm die Lefzen, springt um ihn herum und spielt ihn an wie ein Welpe. Kasi ist sein großer Papa Bär!