Und plötzlich, von einem Moment auf den anderen, bist du nicht mehr da.
Heute Mittag gegen 12.45 Uhr hat Lutz dich und deine Mädels zum Freilauf auf den Hof gelassen. Du warst gut drauf wie immer und bist sofort los gelaufen. Lutz ist dann ins Haus gegangen. Um 13 Uhr, also nur 15 Minuten später, bin ich raus gegangen, weil ich die Pferde auf die Weide lassen wollte. Als ich auf den Hof kam lagst du plötzlich mitten auf dem Hof. Du warst bereits tot. Wir hatten keine Ahnung, was passiert ist. Du hattest keinerlei äußere Verletzungen, kein Schaum vorm Mund oder ähnliches war zu sehen. Hattest du einen plötzlichen Herzinfarkt? Einen Aortaabriss? Bist du an etwas erstickt? Deine Mädels sind ganz durcheinander, besonders Peggy hat versucht, dich zum Aufstehen zu bewegen… Das war wirklich traurig mit anzusehen.

Am Abend fiel uns ein, dass unsere Kamera, die wir auf dem Hof haben, vielleicht etwas aufgezeichnet hat. Und so war es.  Es war zu sehen, wie du ganz normal über den Hof gegangen bist. Plötzlich bist Du einfach umgefallen, hast noch einmal gezuckt und warst tot.  War es ein Herzinfarkt oder vielleicht ein Aortaabriss? Wir werden es nie erfahren.


Wir vermissen dich du kleiner Stinkstiefel. Du warst wirklich ein ganz besonderer Mitbewohner hier auf unserem Hof ❤️. Wir werden dich nicht vergessen 🌈.


Willi holten wir zusammen mit Babsi, Susi und Peggy am 04.02.2023 auf die Ranch.

Willi ist ein unkastrierter Eber. Er war bei der Ankunft ca. drei Jahre alt. Er ist der Papa von Susi und Babsi. Peggy ist die Mama von Susi und Babsi.

In seinem vorherigen Zuhause hatte er es etwas besser als die anderen drei. Er hatte ein eigenes kleines Gehege und durfte mit ins Haus. Das war besonders in den kalten Winternächten gut für ihn. Die anderen drei mussten auch bei Eiseskälte draußen in ihrem viel zu kleinen, dreckigen Gehege ausharren.

Das war das Gehege, in denen sie „wohnen“ mussten:

Willi hatte im Gegensatz zu den anderen keine Räude. Das lag wohl daran, dass er keinen direkten Kontakt mit Susi, Babsi und Peggy hatte.

Willi ist ein ganz lieber. Er kommt immer angelaufen und möchte kuscheln. Allerdings ist er dabei etwas grob, so dass man nach kurzer Zeit die Lust verliert mit ihm zu kuscheln.

Er hat auch bei uns ein eigenes Gehege, denn wir wollen ihn nicht kastrieren lassen. Das Risiko einer Narkose ist uns viel zu groß. Wir haben in der Vergangenheit bei zwei Schweinen erlebt, dass sie aus der Narkose nicht zurück kamen.  Es wäre natürlich viel schöner, wenn er mit seiner Familie zusammen in einem Gehege und somit in einer Hütte sein könnte. Er kann die anderen allerdings immer besuchen. Schon morgens öffnen wir sein Gehege und so kann er sich frei auf dem Grundstück bewegen. Dann geht er erst mal zu den anderen Gehegen und begrüßt die anderen Schweine.

Seine Hobbys: Kiwis essen und sich an der Terrassentreppe scheuern.