Wir wussten, dass dieser Tag irgendwann kommen wird. Doch wenn er dann da ist, ist doch alles ganz anders.

Paul war sehr krank, und anfangs wussten wir gar nicht, was er hatte. Wir haben schließlich den Notarzt kommen lassen, und der Verdacht fiel auf die Bauchspeicheldrüse. Wir bekamen noch Medikamente für ihn, doch Paul legte sich in seinen Korb auf der Terrasse. Wir setzten uns um ihn herum. So bescheiden, wie er sein ganzes Leben lang war, ging er auch von dieser Welt: Ganz in Ruhe schloss er seine Augen und verstarb ganz friedlich.

Es kam für uns alles so plötzlich, dass wir es erst gar nicht begreifen konnten. Paul ist 8 1/2 Jahre alt geworden. Wir wussten zwar, dass Deutsche Doggen nicht alt werden und er vielleicht nur etwa acht Jahre alt wird – und genau acht Jahre seines Lebens hat er mit uns verbracht. Dafür sind wir unendlich dankbar, auch wenn wir uns so sehr noch weitere gemeinsame Zeit mit ihm gewünscht hätten. Wir müssen nun versuchen, zufrieden zu sein, auch wenn es uns unglaublich schwerfällt.

Unser lieber, gutmütiger Paul war immer lieb zu allen Menschen und allen Tieren. Er war stets bescheiden und hat sich nie in den Vordergrund gedrängt. Er hat uns so oft zum Lachen gebracht, und dafür sind wir ihm unendlich dankbar.

Wir haben ihn so furchtbar lieb.

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Paul kam auf unsere Ranch, als er erst 19 Wochen alt war.  Als Lutz im Mai 2018 mit Sabine  vom Tierheim Hildesheim gesprochen hatte, hat er ihr gesagt, wenn sie mal eine Dogge zu vermitteln hätte, dann solle sie sich melden (Wenn ihr die Geschichte von der Little-Q-Ranch kennt, dann wisst ihr, was Lutz für eine besondere Beziehung zu Doggen hat).

Paul und Micky

Tja, das ging dann doch schneller als gedacht. Schon drei Wochen nach diesem Gespräch rief Sabine bei Lutz an und sagte: „Hast Du mir nicht gesagt, dass ich mich melden soll, wenn wir eine Dogge zu vermitteln haben?“  Ja,.. so war es.

Paul war der letzte Welpe aus einer aufgelösten Doggenzucht. Es lag der Verdacht nah, dass er einen Nabelbruch und Fehlstellungen an den Beinen hatte. Eine ehemalige Tierheimmitarbeiterin, die in dem selben Ort wohnt, in dem die Zucht war, konnte den Züchter dazu bewegen, ihr den Hund zu überlassen, damit sie ein gutes Zuhause für ihn findet und er nicht zu einem „Wanderpokal“ wird.

Wir übernahmen den kleinen und schüchternen Hund und ließen ihn noch am selben Tag untersuchen. Zum Glück war alles OK.

Nun freuen wir uns auf eine gemeinsame Zukunft mit unserem Pauli.