Emmi wurde in Rumänien im Alter von zwei Jahren eingefangen und in ein dreckiges Loch in einer Tötungsstation gesperrt. In diesem trostlosen Gefängnis brachte sie ihre Welpen zur Welt. Bis auf ihre Tochter Leni starben alle Babys. Mutter und Tochter verbrachten die darauffolgenden sechs Jahre ihres Lebens in diesem Schmutz, umgeben von Kot, Urin und Knochen.

Man fragt sich fassungslos: Wie können Menschen so etwas tun? Wieso nehmen sie sich einfach dieses Recht heraus? Die traurige und grausame Antwort liegt oft darin, dass für die Unterbringung der Tiere Gelder vom Staat fließen – Geld, das niemals bei den Tieren ankommt. Nicht einmal für die Medikamente, die im Falle einer Euthanasie nötig wären, wird dieses Geld ausgegeben. Stattdessen werden Tiere dort immer wieder auf bestialische Weise getötet, während die eigentlichen Euthanasiemittel teuer auf dem Schwarzmarkt verkauft werden.

Als wir von dem Verein NATINO e.V. gefragt wurden, ob wir Mama Emmi und Tochter Leni übernehmen können, haben wir keine Sekunde gezögert. Für uns stand sofort fest: Die beiden dürfen auf keinen Fall getrennt werden. Heute sind wir unendlich froh über diese Entscheidung, denn Emmi und Leni sind so unglaublich gute Seelen.

Es zerreißt einem das Herz, wenn man daran denkt, dass man ihnen nicht nur sechs Jahre ihres Lebens geraubt, sondern sie im Grunde genommen über all diese Jahre hinweg gefoltert hat.

Ihr lieben beiden, seid von ganzem Herzen willkommen auf der Ranch und in unserem Herzen!❤️ ❤️ ❤️ ❤️ ❤️ ❤️ ❤️ ❤️ ❤️ ❤️